Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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darf auch der Diener des Palaſtes ſeine Augen erheben zu der Enkelin der Kaiſer, der Unter⸗ than zu Boleslaw des Dritten hochgebornem Sproͤßling? Solches mag meine Mutter Euch beantworten lautete Helenens Gegen⸗ rede, die, Herzog Konrads Tochter, dem Wo⸗ jewoden von Podolien die Hand reichte. Sie winkte darauf dem im Zorn ergluͤhenden Braͤutigam einen freundlichen Abſchiedsgruß zu, und folgte dem ſchleſiſchen Fuͤrſten. Jener aber draͤngte ſich an die Seite deſſelben, und raunte ihm in's Ohr: Die Pflicht deſſen, der, obſchon ein Diener, nicht der Eure iſt, gebietet ihm jede Stoͤrung zu verhindern in der Naͤhe des Auguſt, ſtatt eine ſolche zu veranlaſſen; darum behaͤlt ſich derſelbe vor, Ew. Gnaden morgen⸗ den Tages über das zu belehren, was einem Bo⸗ ratynski und polniſchen Ritter zu hoffen und zu thun geziemt. Belehren? fragte der Herzog in hochmuͤthig nachlaͤſſigem Tone, doch mit gedaͤmpfter Stimme und von ſeiner Beglei⸗ terin abgewandt; dann ſetzte er ſchnell hinzu: Wir werden ja ſehen.

Es ging ſehr ſtill her bei der koͤniglichen Nachtmahlzeit; es war als ſey die Freude, der