Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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ein Herz es redlich mit Helenen meint, ein koͤ⸗ nigliches Herz, das ſelbſt dem eignen Kummer erliegt, und den Schmerz und die Sorge ver⸗ birgt unter dem ſchimmernden Prunke des Ran⸗ ges! Waͤre ich ſchon an den Ufern des Dnieſtr, wieder des verwieſenen Levn Odrowonz Tochter! —— Nur ein Herz meinte es redlich mit Euch, und das Herz des Koͤnigs?— ſtiſterte Hippolyt im Lone ſanften Vorwurfs.—— Das Eure— ſprach das Fraͤulein erroͤthend, doch zutraulich— das Eure kenne ich von den Jahren der Kindheit, und wenn ich der Zukunft gedenke, gedenke ich auch deſſen, der nach des Vaters Gebot ſie mit mir theilen wird.—— Da unterbrach ſie eine Stimme mit den Wor⸗ ten: Wer iſt der junge Edelmann in Griechen⸗ tracht, erlauchte Muhme, mit dem Ihr ſo an⸗ gelegentlich ſprecht? Mir daͤucht ich ſaͤhe ihn zum erſten Mal.— Helena ſah auf, und er⸗ blickte den Herzog von Liegnitz, welcher ihr die Hand bot, ſie zur Media noche zü geleiten.— — Mein Verlobter, der edle Staroſt von Sam⸗ borz— verſetzte Helena die Augen ſenkend, doch feſt.—— Euer Verlobter?— wieder⸗ holte der Fuͤrſt im Tone der Verwunderung—