Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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nicht uͤberhoben; freilich iſt es Unſer Name, den das Ungefaͤhr mit dem heutigen Tage ver⸗ bunden, und die Zuneigung Unſerer Unterthanen und Freunde mit dieſem fluͤchtigen Glanz um⸗ giebt.— Doch hier— ſetzte er mit ſittiger Freundlichkeit ſich zu ſeiner liebreizenden Gefaͤhr⸗ tin wendend, hinzu— hier ſteht die wirkliche Koͤnigin des Feſtes, wie es Schoͤnheit mit from⸗ mer Sitte verbunden uͤberall iſt.—— Die Gute Eurer Majeſtaͤt darf mich um ſo weniger ſiolz machen— ſprach das Fraͤulein fröhlich, doch vielleicht nicht ohne Abſicht—, als ich wohl fuͤhle, daß ſie mir nur den beſcheidenen Stand⸗ punkt einer Luͤckenbuͤßerin anweiſst, und wenn die gegenwaͤrtig waͤre, welcher eigentlich ſolche Auszeichnung gebuͤhrt, die arme Helene Odro⸗ wonz ſich nothgedrungen, aber willig unter der Menge der Damen verlieren wuͤrde, die nicht mindere Anſpruͤche machen duͤrfen, als ſie.— — Frau Anna, deren Antlitz fuͤr einen Augen⸗ blick noch duͤſterer ward als gewoͤhnlich, wollte das Wort nehmen; Siegmund Auguſt ſiel ihr jedoch in die Rede.— Was ſagt Ihr da, ſchoͤ⸗ ne Muhme? Fuͤrwahr eine ſolche Stellvertre⸗ terin duͤrfte manche ſchmerzlich gefuͤhlte Abweſen⸗