Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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nicht alles dem lauerſamen Ohre des Sdelkna⸗ ben entgangen; er ballte die Hand trotzig ge⸗ gen den Abgehenden und ſprach halblaut: Geht nur, geht, hochgelahrter Medikus und Archi⸗ diakonus der Kathedrale zu Krakow; das Rat⸗ tengift im Magen eines Koters zu unterſchei⸗ den, moͤgt ihr wohl gelernt haben zu Koͤnigs⸗ bruͤck in Meißen, doch was im Herzen eines Rittersmanns aus dem Großfurſtenthum Lit⸗ tauen verborgen, zu erforſchen, dazu iſt Eure Wiſſenſchaft zu gering und Eure Augen ſind zu ſtumpf.— Darauf benutzte er den Augenblick, da der Kaſtellan ſich entfernte, um ſich auf das Feſt des Abends vorzubereiten; er ſellte ſich zu Hippolyt, der ſtill in der Beſchauung der vor ihm aufgehenden heitern Zukunſt ver⸗ ſunken war, und ergriff ſeine Hand.— Glaube mir Hipein— ſagte er bewegt und das freund⸗ liche Auge zu ihm erhebend: Glaube mir, ich nehme mit ganzem Herzen Antheil an dem, was dir Guͤnſtiges zu Theil worden, da ich zu⸗ mal wohl begreife, welchem beſſern Ziel es dich naͤher bringt; um deſto mehr erfreue ich mich deſſen, was ein guͤnſtiges Geſchick denen zuwen⸗ det die ich lieb habe, als, ich weiß nicht