Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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deſſen mit ihm zu erfreuen, was er eben ver⸗ nommen.— So kalt und hoͤflich, mein Vet⸗ terlein? fragte der Kaſtellan,— ich ſehe wohl, Euer Vater und Ihr habt es noch mit mir— die Zeit wird indeſſen kommen, daß auch Ihr gewahr werdet, wie ich geſinnt bin. Aber wie ſeit ihr doch gewachſen in ſo kurzer Zeit und aus einem Knaben ein ſchmucker Juͤngling geworden. Nur daͤucht mir ſind Eure Augen ein wenig truͤber denn ſonſt, und Eure Wangen minder roth.—— Herr Kaſtellan— raunte ihm der Abſchied nehmende Pralat zu: Euer juͤngerer Vetter gefaͤllt mir uͤbel. Nicht daß ihm an Wohlgeſtalt gebraͤche, oder das Ingenium nicht ſpraͤche aus ſeinen großen Au⸗ gen— es will mich beduͤnken als ſpuͤre man bei ihm— wie ſoll man ſagen— eine gewiſſe Fruͤhreife, und Fruͤchte, welche ſolche Sympto- mata zeigen, halten oftmals nicht gar zu feſt am Stengel. Ich wollte Euch gebeten haben, ein wachſames Auge auf den Junker zu hal⸗ ten, denn es iſt nicht voͤllig mit ihm wie es ſollte; ſey es nun in der koͤrperlichen Oecono- mia oder im moraliſchen Systemate.—— So leiſe der Prieſter auch geſprochen, war doch