Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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ihr vergoͤnnt ſeyn werde, ſie wieder hinabzuſtv⸗ ßen in die Erniedrigung, belaſtet mit einer Bur⸗ de, welche das Haupt der Verhaßten nieder⸗ drucken ſollte, alſo, daß ſie nimmer wage, es wieder zu erheben.—

Die Hauptſtadt war allmaͤhlig leer geworden. Die Großen eilten dem Reichstag zu, und auch Petrus Kmita hatte nach einer langen Unterre⸗ dung mit der Mailaͤnderin ſich auf den Weg nach Piotrkow begeben; ſo war das Geraͤuſch der Feſte in der Koͤnigsburg verhallt, und nur das dunkle Treiben der Raͤnkeſucht wandelte un⸗ hoͤrbar umher, als ein Eilbote aus Wilnv an⸗

langte mit Briefen an die Staroſtin Falezeska, der Koͤnigin Bona Vertraute. Die Frau von Podolien befand ſich bei der Letzten in einer jener langen ſtockenden Unterredungen, die bei⸗ den gleich laͤſtig, dennoch von der Einen eifrig geſucht und von der Andern wenigſtens nicht vermieden wurden, als die Staroſtin mit eiligem . Schritt und hochrothen Wangen in das Kabinet trat. Nit anſcheinender Befremdung und miß⸗ billigendem Blick ſchaute Bona Sforza auf die willkommene Stoͤrerin eines unangenehmen Ge⸗ ſpraͤchs, und redete ſie mit einiger Schaͤrſe an:

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