zu ſehen glaubte, da ſprang der Sdelknabe jauchzend an ihm in die Hoͤhe und ſagte: Sey guten Muthes, Vetter Hipein, ſey guten Mu⸗ thes, ich bin es ja, der Stas, und der wird dir keine uͤble Votſchaft bringen.— Und dann klatſchte er in die Haͤnde, rufend: Du haſt mich wohl gar nicht erkannt?— und rannte dann vor den Spiegel, wohlgefaͤllig ſeine kleine reichgeſchmuͤckte Geſtalt zu bewundern. Hippolyt laͤchelte uber die ausſchweifende Freude des Knabenjuͤnglings und ſprach zu ihm:— Ei wahrlich! Du biſt ja recht ſchoͤn geputzt. Ver⸗ giß nur nicht, daß nicht alles, was glaͤnzt, Gold iſt oder Silber, und gedenke deſſen, was mir begegnet.— Sey nicht ſo trubſelig, Vetter Hippolyt— unterbrach ihn Stanislan— es iſt ſchon alles wieder gut, und— ſetzte er mit einiger Wichtigkeit hinzu— ich bin beauf⸗ tragt Dich zu unſerer Frau zu geleiten.— So recht— ſagte Hippolyt finſter— Es hat der erlauchten Gebieterin eine neue Laune an⸗ gewandelt, und nicht beſſer mag ſie dich abrich⸗ ten zum Frauendienſt, als dich zum Werkzeug der Grillen zu erwaͤhlen, die im Verlauf einer Stunde wohl zehnmal durch den Kopf einer
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