Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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ließen, welche ſich immer feindſeliger geſtalte⸗ ten, da klopfte es laut an ſeiner Thuͤre, und ſeinem Rufe folgend ſprang eine feine Juͤng⸗ lingsgeſtalt in ſein Gemach. Es war einer der Edelknaben Varbarens. Ein enges, nur uͤber der Bruſt in bauſchende Falten gelegtes Wams von dunkelblauem Sammet umſchloß den ſchmaͤch⸗ tigen, noch unausgebildeten Wuchs; eine goldne Kette, an welcher ein Schauſtuͤck befeſtigt war, hing herab, bis auf den amaranthfarbenen, mit ſilbernen Franzen reichbeſetzten Guͤrtel; ein kurzer Mantel von gleicher Farbe hing mit zierlicher Nachlaͤſſigkeit uͤber der linken Schul⸗ ter; kurze, ebenfalls dunkelrothe Stiefeln klei⸗ deten die Fuͤße des jungen Menſchen, und ſo haͤtte er ſo ziemlich einem Pagen des Hofes von Madrid geglichen, wenn nicht die leichte, mit Reiherfedern gezierte Muͤtze, verwegen auf einer Seite des Kopfes ruhend, und ein nicht gewichtiger krummer Säͤbel, deſſen Scheide oberwaͤrts an einem ſilbernen Kettlein hing, an die Tracht der Littauer erinnert haͤtte. Miß⸗ muthig richtete Hippolyt ſich auf, und machte ſich bereit, eine zweite unerfreuliche Botſchaft zu vernehmen, deren Ueberbringer er vor ſich 3*