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wahr ward, daß das Antlitz ſeines Wirthes ſich nicht beſonders erheiterte, argwohnte er, es liege noch etwas anderes im Hinterhalte und bemei⸗ ſterte ſich des Blattes, welches Jener bei ſei⸗ nem Eintritte von ſich gelegt hatte. Der Schrift⸗ ſteller ſtrebte das verfaͤngliche Papier ihm auf gute Manier aus den Haͤnden zu ſpielen; als ihm dieß jedoch nicht gelang, begann er ziemlich kleinlaut: Leſet nur, leſet nur, Herr Lands⸗ mann! ich will Euch im Voraus ſagen, was Ihr finden werdet. Waͤhrend dort erklaͤrt wird, daß der Stoff, den ich bearbeite, ſich ganz und gar nicht fuͤr die Weiſe des Sir Walter Seott eignet, werde ich hier fuͤr einen ſklaviſchen Nach⸗ ahmer des ſchottiſchen Dichters erklaͤrt. Ihr werdet wohl nun bald eine andere Meinung von den Vorzuͤgen und Vortheilen des ſchriftſtelleri⸗ ſchen Treibens gewinnen.— Aufmerkſam und mit der Anſtrengung Eines, welcher der Sprache nicht voͤllig maͤchtig iſt, richtete der Fremde ſei⸗ ne Augen auf die Lettern; bald ward ſeine Miene bedenklich, und er fing an ſein Haupt hin und her zu wiegen.— Hoͤret, guter Herr und Landsmann, ſprach er, als er ungefaͤhr bis zur Haͤlfte des Aufſatzes gelangt war— das


