Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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zu Unſerer Majeſtät reden, wie ſein Bruder ſich wohl manchmal unterfangen, der weiſe Staroſt zu Samborz. Geht, geht, es hat Euch der Weinbecher des Kmita bethoͤrt, welchem Ihr gar fleißig zugeſprochen in den letzten Tagen; ge⸗ het, wiederholte er, daß Eure Schuld nicht größer werde als uUnſere Langmuth. Ich werde nicht gehen, antwortete Hippolyt erhitzt, bis Eure königliche Gnaden oder dieß Fraͤulein mir erklaͤrt, was zu wiſſen ich berechtigt bin. Wir befehlen Euch, daß Ihr Euch entfernet! wiederholte Auguſtus gebieteriſch und drohend: und unverzuͤglich, damit Ihr der Strafe nicht verfallet, die Euer verwegenes Beginnen ver⸗ dient. Und nelches iſt das Geſetz der Repu⸗ blik, fragte der Aufgebrachte, das den Ver⸗ lobten beſtrafe, welcher die Verlobte bewacht? Verlobte? ſprach der Koͤnig Corpo di Bos⸗ co! ſo wiſſet Ihr nicht, daß Niemand des Koͤnigs Muhme ſeine Verlobte nennen mag ohne Unſere Bewilligung? und Wir finden uns ſehr geneigt, ſolche dem zu verſagen, der alſo wirbt um ein fuͤrſtliches Fraͤulein. Ich zweifle nicht an des Koͤnigs Entſchluß, antwortete der junge Mann bitter; und ſo dieſe Dame das wieder⸗