Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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anf den freien Platz vor dem Hauſe, auf dem er zwei, Geſtalten gewahr ward, nelche die Mondbeleuchtung und der aus dem Saale des Erdgeſchoſſes fallende Kerzenſchimmer ihn freilich als den Koͤnig und Helenen erkennen ließen, in angelegentlichem Geſpraͤch begriffen und ſchein⸗ bar vertraulicher Stellung. Bei dem Herannahen des Geraͤuſches, dem lauten Zank und dem Flir⸗ ren des nachſchleifenden Saͤbels, wandte ſich Siegmund nach der Stelle, wo es zu verneh⸗ men war, verwundert uͤber die Kuͤhnheit desje⸗ nigen, der auf dieſe Art ſich einem Hauſe naͤ⸗ herte, in welchem er ſich befand, und als er unſern Ritter gewahrte, ſprach er ſtreng: Was fuͤhret Euch hierher, Boratynski, auf ſo unge⸗ ziemende Weiſe, und was iſt Euer Begehr? Herr Koͤnig; begann Hippolyt: Ihr richtet da eine Frage an mich, die mir beſſer geziemte; darum erzeiget mir die Gunſt die urſache zu nennen, welche Euch mit der Tochter des Leon Odrowonz zuſammenfuͤhrt in Einſamkeit und abendlicher Stunde? Darauf entgegnete der Koͤnig gereizt und mit flammendem Blick: Iſt es wohl Hippolyt Boratynski, den Wir hoͤren? Cospetto! der junge Herr meint, er duͤrfe alſo