ſo gewaltige Eile? S⸗iſt ſo huͤbſch dunkel hier und kuͤhl, da behagt es mir ein wenig ſtehen zu bleiben. Da legte der Edelmann, entruͤftet uͤber die Frechheit des Geſellen, und vielleicht Schlimmeres ahnend, die Hand an den Säbel. Tritt an die Seite, Vaſall; oder wahre Dei⸗ nen Kopf! Darauf ſprach jener mit minderm Trotze, beinah weinerlich: Laſſet doch ſtecken; wir ſind ja beide im Herrendienſt; Ihr bei ei⸗ ner ſchönen Dame, ich bei dem leidigen Gott ſey bei uns! So iſt alles nach Recht und Hrd⸗ nung, denn Ihr ſeyd ein vornehmer Edelmann, ich aber ein niedrig geborener—. Willſt Du mich foppen, frecher Burſch? ſchrie Hippolyt, als er ſah, daß der Trunkene immer noch ſei⸗ nen Platz behauptete.— Dafuͤr behuͤte mich der Himmel— antwortete dieſer, doch ohne zu weichen. Ein vernuͤnftig Wort wollte ich nur ſprechen mit Euer Hochgebornen. Warum haſiet Ihr Euch ſo? dahin, wohin Ihr gedenkt, kommet Ihr immer noch zu fruͤh! Die Geduld des Eilenden war erſchoͤpft; er faßte den Un⸗ verſchaͤmten, warf ihn unſanft auf die Pflaſter⸗ ſteine nieder und flog ſeines Weges weiter. Noch war er nicht bei der vollig erhellten Gar⸗
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