tenmauer angelangt, da fuͤhlte er ſich plotzlich ergriffen von einer ſtarken knöchernen Hand, und eine heiſere Stimme kreiſchte ihm ins Hhr: Junges Blut— eilen thut kein gut, ſey auf Deiner Hut, junges Blut!— ueberraſcht wen— dete er ſich um und erkannte alsbald jene Alte, die vor einigen Wochen im Schloſſe zu Krakow unvermuthet zwiſchen ihn und Helenen getreten war. Zu jeder andern Zeit yaͤtte er gewiß nicht verfehit den Augenblick zu benutzen, welcher ihm die Gelegenheit darbot ſich des Weibes zu be⸗ muͤchtigen, die ihm ſchon damals ſo verdaͤchtig geſchienen; jetzt aber ſtand einzig das Ziel ſei⸗ nes Weges ihm vor Augen, und er ſtrebte ſich loszumachen. Das war aber vergeblich; die duͤrren Finger der Hexe hielten ſeinen Arm feſt umkrallt, und in immer grellern widrigern Toͤ⸗ nen ſchrie ſie ihm zu: Herrlein, Herrlein, was hat Euch mein Vetter gethan, daß Ihr ihn ſo ungebuͤhrlich niedergeworfen und ſein Hirnſchaͤ⸗ del gekracht hat auf dem Pflaſter, als zerſchelle ein leerer Topf? Doch, ich bin nicht boͤſe, ſchen⸗ ket mir ein Goldſtuͤck oder zwei, ſo kauf' ich ihm Wundbalſam und wahrſage Euch noch oben⸗ drein! Eurem Liebchen eine ſchoͤne funkelnde
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