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achten Stunde verfloſſen; doch war in dieſer Jahreszeit ſchon völlige Dunkelheit hereingebro⸗ chen, und nur die Mondesſcheibe beſchien, durch duͤnne Wolkenhuͤllen dringend, die Straßen, durch welche den eilenden Hippolyt ſein Weg fuhrte. Eben war er aus der Straße, welche man Ka⸗ nonna nennt, in ein enges Nebengaͤßchen ein⸗ gebogen, das gerade zur Gartenpforte der Wo⸗ jewodin von Podolien fuͤhrte, und uͤber welches die hohen Hintergebaͤude eines Kloſters dichte Schatten warf, da rannke ein taumelnder, an⸗ ſcheinend voͤllig trunkener Meſſch ſo gewaltig gegen ihn an, daß beide einige Schritte zuruͤck⸗ prallten. Der Mondſchimmer, der da, wohin die Kraft des Stoßes den Berauſchten zuruͤckge⸗ ſchleudert hatte, durch eine Luͤcke des Kloſter⸗ hofes auf ihn ſiel, ließ den jungen Boratynski bemerken, daß es ein Menſch gemeinen Stan⸗ des ſey, der ſich ihm in den Weg geſtellt, er befahl ihm alſo zornig, Raum zu geben. Doch der Andere weit entfernt ihm zu gehorchen, ſpreizte die Beine auseinander, verſchraͤnkte die Arme und ſprach mit einer Stimme, die der Ritter nicht zum erſten Male zu hoͤren glaubte. Nun, nun! nur gemach; haben Eure Gnaden


