Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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ihres Verlobten bei dem kleinen Triumph be⸗ merkt, der ihr zu Theil geworden, und mit welchem ſie vorzuͤglich ihn angenehm zu uͤber⸗ raſchen gemeint, und Helena war ein Maͤdchen. Konnte ſie auch nicht glauben, daß es wirkliche Gleichguͤltigkeit ſey, welche ihn, den Einzigen von Allen abgehalten, ihr ein beifaͤllig Wort zu ſagen, ſo waͤhnte ſie doch in ſeinem Benehmen ein wenig Eiferſuͤchtelei zu finden, die ihr um ſo weher that, als ſie ſich der eignen Ge⸗ ſinnung bewußt war und ihrer Entſchluͤſſe fuͤr die Zukunft. Daher kam es, daß ſie, als er freilich ein wenig ſpaͤt herzukam, ſie zu begruͤ⸗ ßen, ihn mit weniger Zutraulichkeit empfing als gewöhnlich, und bereitwillig ſich zuruͤckzog, als ihre Mutter zwiſchen ſie und den jungen Mann trat, an letztern mit kaltem Anſtand und vornehmem Weſen einige bedeutungloſe Fragen richtend. Ziemlich zerſtreut folgte Hip⸗ polyt dem Faden des unwillkommenen Geſpraͤ⸗ ches, da eilte ein Höfling auf Helena Odrowonz zu und berief ſie zu dem Lehnſtuhl der königli⸗ chen Wittwe. Dieſe ſprach einige Worte in das Dhr der zu ihr herabgebeugten Jungfrau, welche dieſe mit einer leicht verweigernden Geberde und