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erroͤthend beantwortete; doch nach einigen Au⸗ genblicken, wie es ſchien, eindringlichen Zure⸗ dens verneigte ſich das Fraͤulein; Bona winkte einem Diener, und legte die ihr gebrachte Laute abermals in der Saͤngerin Arm.
Eine welſche Canzone war es fröhlicher a welche ſie jetzt vortrug; diejenigen der Anweſen⸗ den, die gereiſt waren, verſicherten mit ge⸗ daͤmpfter Stimme, in der Heimath des Ge⸗ ſanges ſelbſt nichts Vorzuglicheres gehoͤrt zu ha⸗ ben, die gegenwaͤrtigen Kuͤnſtler ſimmten, Na⸗ tional⸗ und kuͤnſtleriſchen Stolz unterdruͤckend, mit unterwuͤrfiger Selbſtverleugnung ein, nur die Koͤnigin Mutter ſchien nicht ſo aufmerkſam auf die Leiſtung derer, welche ſie ihren Liebling nannte, als man es ihrer wiederholten Auffor⸗ derung nach haͤtte glauben ſollen, und blickte unterweilen nach dem entgegengeſetzten Ende des Saales, als ſuche ſie dort Jemand. Auch den jungen Boratynski hatte das Vorhergegangene nicht empfaͤnglicher gemacht fuͤr den Eindruck der Muſik und die Toͤne Helenens. Untbeilneh⸗ mend lehnte er an einem Pfeiler der Wand und ward erſt nach geraumer Weile aus tiefem, nicht allerdings erfreulichem Sinnen durch ein leiſes


