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fällt, ausuͤbt, und welchen nur der auf Erden Hochgeſtellte verſchmaͤht, welcher es fuͤr unnoͤthig haͤlt geliebt zu ſeyn; doch war des Fraͤuleins Empfindung nicht die, welche die Mutter ge⸗ muthmaßt. Laͤngſt ſchon bekannt mit dem Haſſe der fuͤrßlichen Frauen, von Kindheit auf un⸗ terrichtet von den Graͤueln, die ihn entzuͤndet, meinte das argloſe Maͤdchen, es werde ihr ge⸗ lingen, Vermittlerin zu ſeyn zwiſchen den Tod⸗ feindinnen, und die Zwietracht werde unter⸗ gehen in der gemeinſchaftlichen Liebe zu der, die eine von ihnen Mutter nannte, und welche die andere fuͤr ihre Lochter erklaͤrte. Tadeln wir den Sinn der Ingend nicht, welche erſt die folgenden Jahre lehren, den Schein von der Wadrheit zu unterſcheiden, welche das Ver⸗ gangene und die Zukunft leicht vergißt uͤber der Gegenwart, und verzeihen der Lochter des Leon Odrowonz, daß ſie der Mailaͤnderin kaltherzige Gaukelei fuͤr Merkmale einer Zuneigung nahm, die neue Hoffnung mancher Art in ihr erweckte. Auch hatte die Koͤnigin Mutter in den kurzen Unterredungen, welcher ſie Helenen zuweilen wuͤr⸗ digte, nimmer gewiſſe Gegenſtaͤnde beruͤhrt, wel⸗ cher ihre Mutter wohl von Zeit zu Zeit, ob⸗


