Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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So beſchloß Hippolyt, ſich dem Strom der Ereigniſſe fuͤr den Augenblick zu uͤberlaſſen, doch nicht ohne Aufmerkſamkeit auf das, was um ihn her vorfallen moͤchte, und der voruͤbereilen⸗ den Zeit die kurzen, vielleicht nur allzufluͤchti⸗ gen Gaben des Gluͤcks und der Liebe abzuge⸗ winnen, welche ſie ihm bot.

Mit der Abreiſe des Koͤnigs und ſeiner Gemahlin war keineswegs aller feſtlicher Glanz aus dem Schloſſe geſchleden. Als wolle Bona Sforza zeigen, daß auch ſie noch wohl verſtehe einen ſattlichen Hof zu halten, und es keiner jungen Stellvertreterin bedurfe, um die Ehre des Koͤnigshauſes zu behaupten, verſammelte ſie alles, was in Krakow durch Rang oder Bild⸗ ung auf ſolche Vergunſtigung Anſpruch machen konnte, dem Gerüͤcht zuwider, welches ſie geizig nannte, beinahe taͤglich in den Saͤlen des noͤrd⸗ lichen Fluͤgels. Die Gattung der Feſte, welche ſie anſtellte, hatten erſt ſeit kurzer Zeit im uͤbri⸗ gen Europa die Kampfuͤbungen und wuͤſten Ge⸗ lage verdraͤngt, bei welchen den Frauen nur eine untergeordnete, vft laͤſtige Rolle zugetheilt ward. Franz der Erſte hatte zu Saint Germain ſeinem Hof jene zierliche romantiſche Geſtalt

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