Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

liebte?— D jene Bona— rief Hippolyt ſchmerzlich— ſchneidet doch der Laut ihres Na⸗ mens immer gleich einem Schwert durch meine Seele! Doch was koͤnnte ſie bewegen unſer ſtil⸗ les Liebesgluͤck zu zerſtoͤren? Ihrer Großmuth nicht, ihrem Haſſe vertraue ich, und kann nicht glauben, daß ſie ernſtlich die Krone auf das Haupt der Jungfrau ſetzen wolle, deren Geſchlecht ſie verfolgt mit raſtloſem Eifer, daß ſie die Tochter ihrer Todtfeindin auf den Thron zu erheben gemeint ſey, den die verkaufte Die⸗ nerin des Hauſes Beſterreich, wie man ſagt⸗ beſtimmt fuͤr Karharinen.— Ungern— unter⸗ brach ihn Petrus raſch und ſtreng— ungern hoͤr' ich Dich dieſen Namen nennen, und den Juͤngling, deſſen Beruf kuͤnftig ſeyn wird, ſeine Stelle einzunehmen unter den Vaͤtern des Va⸗ terlandes, gleich muͤßigen Schwaͤtzern das Ge⸗ ſagte wiederholen, gleichviel ſey es wahr oder grundlos, geziemend oder ungebuͤhrlich.— Sey mir nicht boͤſe, Bruder Hippolyt, in ſo man⸗ cher Sorge iſt mein Gemuͤth befangen; ich kenne den ſchluͤpfrigen Boden, auf welchem Du wan⸗ delſt, und nicht ohne Zagen ſehe ich Dich acht⸗ los auf ihm dahinſchreiten.— Merke auf des