Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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der Thuͤr der Behauſung ſtanden, in deren in⸗ nerſten Gemach die Bruͤder ſich befanden— es iſt ein peinlicher Weg, welchen ich antrete, und doch moͤchte ich ihn keinem Andern uͤberlaſſen. Du bleibſt zuruͤck an gefaͤhrlicher Stelle, und nur zween Rathgeber haſt Du fortan, die ſchlimmſten von allen, Jugend und Leiden⸗ ſchaft. Wohl haͤtte ich gewunſcht, es habe dem Koͤnig gefallen, dich zur Begleitung aufzufor⸗ dern nach Littauen, doch es iſt nicht geſchehen, und ſo bleibt mir nichts, als ein bruͤderlich gut gemeintes Wort zuruͤck zu laſſen. Wohl ziemt es dem Edelmann und Ritter, in Lreu und Beſtaͤndigkeit der Dame zu dienen, die er ſich erwaͤhlt, und die ihm zugeſagt iſt vom Vater— doch mein' ich, Hippolyt, Du wer⸗ deſt Deines Strebens Ende nicht ſo bald errei⸗ chen, als Du es vielleicht waͤhneſt ſeit einigen Tagen.— und doch werther Herr und Bruder, wandte der Juͤngling ein, ſcheine ich demſel⸗ ben um vieles naͤher geruͤckt, um mehr, als ich es zu hoffen wagte. Nicht wie ſonſt trifft mich der Fuͤrſtin Blick ſo widerwillig und ſtreng, und wenn auch nicht jene Traulichkeit in ihr iſt, mit welcher der Leon Odrowonz dem kunftigen Ei⸗