Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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nig begabt mit den Reizen unſers Geſchlechts, Herrn Siegmund Auguſt die Schoͤnheit der Koͤ⸗ nigin Eliſabetb und jener Barbara allgeruͤhmten Liebesreiz erſetzen moͤchte. Eurer Liebden Fraͤu⸗ lein iſt, wie ich vernommen, ſchoͤner denn beide, und die Republik wird mit Freuden die Erbin eines Hauſes kroͤnen ſehen, deſſen An⸗ denken ſelbſt der Jagiellonen koͤnigliche Tugen⸗ den nicht zu verloͤſchen vermochten. Entſcheidet

Euch denn, ob Helena Odrowonz den Thron

beſteigen ſoll, den jene Barbara ſchneller ver⸗ laſſen wird, als man es meint. Und daß ſie ihn verlaſſen ſoll, dafuͤr buͤrgt Euch Bona Sforza, die Koͤnigin von Polen. Noch hat man nicht verlernt der zu gehorchen, die mehr denn dreißig Jahre lang des Koͤnigs Machtge⸗ bot verkuͤndete im Reiche, noch nicht alle haben ſich abgewandt von der Wittwe Siegmund des Alten, und mein Wille iſt noch Geſetz in der Koͤnigsburg zu Krakow. Auf dem naͤchſten Reichstag wird es ſich erklaͤren, ob die Mutter der Schnur weichen ſoll, und ob die Stimme der vereinigten Staͤnde, wenn ſie das Recht begehrt, ungehoͤrt verhallen wird an dem Thron, von welchem ſe nur zu oft das Unrecht er⸗