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ben könnte, wenn ſie nicht gemeint haͤtte, ſolch ſchweres Opfer der Ehre und dem Gluͤck ihres Hauſes ſchuldig zu ſeyn; wenn ihr die ueber⸗ ieugung nicht aufgedrungen waͤre, daß Euer Sinn, gleichviel aus welchem Bemeggrund, ſich gewendet. Ich bin alſo erſchienen auf Euer Ge⸗ heiß mit widerſtrebendem Herzen.— Seit ich aber zu Krakow angelangt, ſind Zweifel in mir aufgeſtiegen gegen die Moͤglichkeit, ſolchen Wil⸗ len zu vollbringen, ja gegen die Wahrhaftigkeit, gegen die Wahrhaftigkeit Eures Willens ſelbſt. Nicht alles hab' ich ſo gefunden, als es mich die Schreiben erwarten ließen, die mir zugeſtellt worden nach Eurem Befehl.— Man ruͤhmt des Koͤnigs feſte Anhaͤnglichkeit an die erwaͤhlte Gemahlin, die Kirche weigert ſich die Löſung eines Bundes auszuſprechen, den ihre Statu⸗ ten geheiligt; den Widerſtand des Senats und der Ritterſchaft hat man mir geſchildert, als des letzten Verſuch, gegen das insgemein auf⸗ zutreten, was Jeder vielleicht insbeſondere billigt, als eine gehaltloſe Foͤrmlichkeit, aufgeſtellt, der Verjaͤhrung angeſtammter Rechte vorzubeugen, die bei dem erſten Widerſtand in ein leeres Nichts verfliegt. Auch Katharina von Deſterreſch


