Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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Wittwe, indem ſie mit der Hand die Aufſte⸗ hende ſanft zuruͤck hielt— Eure fuͤrſtliche Lieb⸗ den haben recht; warum auch der Vergangen⸗ heit fruchtlos erwaͤhnen, die ja doch nicht wie⸗ derkehrt, waͤhrend uns die Gegenwart und Zu⸗ kunft beſchaͤftigen ſollten, die in unſern Jah⸗ ren im Preiſe ſteigen. Sey es alſo nun gekom⸗ men, wie es wolle, ſo hat des Himmels Rath⸗ ſchluß, mit oder ohne menſchliches Zuthun, Euer Haus herabſinken laſſen von ſeiner alten Groͤße, und die Erbin ſo vieler Koͤnige und Fuͤrſten iſt nicht ſo geſtellt, wie das Recht ih⸗ rer Geburt es erfordert.— Werſet doch nicht dieſe Blicke der Entruͤſtung auf mich, erlauchte Frau, und vernehmet, was Euch die Koͤnigin mitzutheilen geſonnen.— Mein Herr und Sohn in ſeiner koͤniglichen Großmuth, die das ſchoͤne Erbtheil des jugendlichen Alters iſt, hat ſchon laͤngſt bei ſeines Vaters Lebzeiten/ uͤber den das Antlitz des Ewigen leuchten moͤge, beſchloſſen, ſo viel an ihm liegt, das zu verguͤten, was ſich begeben, und, den Staatsvortheil dem vielleicht allzuraſchen Gefuͤhl nachſetzend, ſeine glorreiche Herrſchaft mit einer glaͤnzenden Hand⸗ lung der Milde vder, wenn Ihr ſo wollt, der