— 211— ſind ſeitdem dahin gegangen uͤber uns, nahm Bona wieder das Wort— unſer Haupthaar iſt duͤnner geworden, und Ihr vermiſſet an mir eben ſo die Lebhaftigkeit der Jugend und ihren Reiz, als ich auf Euren Wangen die Spuren der Zeit gewahr werde. Sollte ſie, die in un⸗ ſerm Aeußern ſo große Veraͤnderung bewirkt, nicht auch unſer Inneres anders geſtaltet haben, denn einſmals? Ich wenigſtens fange an zu meinen, daß manches, was geſchehen, beſſer nicht geſchehen waͤre, und es gemahnt mich wohl in manchen Augenblicken, als haben wir vor Zeiten uns beide Unrecht gethan.—— Schwerlich— ſagte Frau Ddrowonzowa kalt und ſtolz, indem ſie ſich ungeduldig von ihrem Platz erhob,— ſchwerlich iſt das der Gegen⸗ ſtand, wegen deſſen mich Eure Majeſtaͤt zu ſch beſchieden, und mir daͤucht, Ihr muͤßt es ſo wohl fuͤhlen als ich, daß er zwiſchen uns nim⸗ mer zur Sprache kommen ſollte.—— Gemach, gemach, Prinzeſſin, unteybrach ſie die koͤnigliche
nen glaubte; das Herzogthum, deſſen Sitz da⸗ mals Warſchau war, fier an die Krone, und die Schweſter der Fürſten, Anng Odrowonz, ward ihres Erbes bergubt.—
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