Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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Gerechtigkeit zu beginnen.— Eure Gnaden moͤgen ſelbſt urtheilen— verſetzte Anna—, wel⸗ che dieſer Benennungen ſich fuͤr den Erſatz wi⸗ derrechtlich entriſſener Ehren und Guͤter eig⸗ net.— Laſſet uns uber Worte nicht ſtreiten.— Genug, daß das Geſtaͤndniß von des Koͤnigs Vorhaben, Euch gethan, Euch beſſeres Ver⸗ trauen zu meiner Aufrichtigkeit gewinnen laſſen muß, und Ihr mir glauben werdet, wenn ich hinzufuͤge, daß auch ich; obſchon erſt ſeit kur⸗ zer Zeit, ſeiner Abſicht beigetreten bin; ſeit kurzer Zeit, Frau Fuͤrſtin Wojewodin, denn Reue iſt eine unkoͤnigliche Tugend, und dem, der auf dem Thron ſitzt, geziemt es nicht, gleich dem Gemeinen an die Bruſt zu ſchlagen und zu rufen vor allem Volke: ich habe geſuͤndigt.— Auch hat Eure koͤnigliche Gnaden der Welt nie Anlaß gegeben, ſo unfuͤrſliche Empfindungen in Euch zu vermuthen— lautete der Prinzeſſin bittere Gegenrede.—— Auch will ich es noch nicht, verſetzte die Koͤnigin mit unerſchuͤtterter

Ruhe, und eben darum, und weil ich von Eu⸗

rem fuͤrſtlichen Sinne eine zu hohe Meinung ha⸗ be, daß Ihr als eine Gabe der Mildthaͤdigkeit annehmen wuͤrdet, was Ihr Euer Eigenthum