Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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iſt, und ſie wird ſich fuͤgen und den Eidam willkommen heißen, den auch das edelſte Haus nicht verſchmaͤhen mag.— Bleibt feſt und treu, mein Hippolyt, auch ich werde es bleiben, und die Mutter wird ſich fuͤgen.—— Sie wird es nicht— ertoͤnte in dieſem Augenblick eine hei⸗ ſere, kraͤchzende Stimme dicht am Ohr der Ver⸗ lobten, und beſtuͤrzt wichen ſie aus einander, denn zwiſchen ihnen erſchien ploͤtzlich das gelb⸗ braune widrige Antlitz eines alten Weibes, gleich einer Zigeunermutter, die den duͤrren Zeige⸗ finger drohend gegen ſie erhob.— Hippolyt ſtreckte die Hand aus, die unheimliche Stö⸗ rerin zu erfaſſen, aber mit einer raſchen Wend⸗ ung entzog ſie ſich ihm, und ging eiligen Schrittes den Gang nach der Koͤnigin Bona Zimmern hinab, wo ſie von einigen Maͤnnern in langen ſchwarzen Maͤnteln empfangen und umringt ward, welche ſie erwartet zu haben ſchienen.— Mit einem Laut des Schreckens flog Helena die Treppe hinab zu dem unten ſte⸗ henden Gefolge, und Hippolyt nahm gedanken⸗ voll ſeinen Weg nach den Gemaͤchern Barbarä's Radziwill, in welche ſein Hofamt ihn berief.