det; die achtloſe Heftigkeit der Fuͤrſtin hatte ihn oft tiefere Blicke in den Abgrund ihres Her⸗ zens thun laſſen, und die ganze Weiſe, die ſie ſeit dem Lode des Leon Odrowonz gegen den Braͤutigam der Tochter beobachtet, die Sorge, mit der ſie gefliſſentlich jede Annäͤhrung der fuͤr einander Beſtimmten verhinderte, waren ihm nur ju deutliche Anzeigen der Entſchließung ei⸗ ner Frau, deren unbeugſamen Willen er kannte. Auch waren einige Ahnungen in ihm aufgeſtie⸗ gen von dem, was zu ſolcher Zeit Frau Annen an den Hof beruſen haben konnte. Jenes Bruchſtuͤck eines Briefes hatte ſie erregt, ſeines Bruders Fingerzeige bekraͤftigten ſie, und ein zweitägiger Aufenthalt am Hofe war hinreichend geweſen, ihn zu uͤberzeugen, daß Barbara Rad⸗ ziwill eher des Schutzes ſelbſt beduͤrftig ſey, als ſie es vermochte ſolchen zu gewährenz eine Vor⸗ ausſetzung, die durch des Konigs lebhaften Sinn an Staͤrke gewann, der in ſeinen fruͤhern Jahren oft als unbeſtändigkeit des Gemuͤths erſchien, deren man ihm damals allgemein be⸗ ſchuldigte. Wie ſehr ruͤhren mich Euer Treuſinn und Edelmuth, Fraͤulein— hob er an,— und wie herrlich erſcheint mir das Gluͤck, das mir
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