Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ihren Nuͤckzug antrat. Mit befluͤgelten Worten berichtete die Jungfrau dem Geliebten ihres Herzens, wie ſie eine ſchuͤtzende Freundin in Barbara erworben, wie es ihr ſogar geſchienen, als habe ihr Bekenntniß ploͤtzlich etwas hinweg⸗ geraͤumt, das noch ſtoͤrend zwiſchen ihnen ge⸗ ſtanden, und zu hoffen ſtehe, daß des Koͤnigs gewichtige Vermittelung, welche jene ihr ver⸗ heißen, alle Hinderniſſe beſeitigen werde, die der Erfullung des väterlichen Willens entgegen⸗ ſtaͤnde, und ihrer Mutter Abneigung beſiegen. Zwar erwaͤhnte ſie nichts von den dunklen Aeu⸗ ßerungen der Prinzeſſin von Mazowien und dem Grunde der ſchnellen Hingebung Frau Barba⸗ ra's, welchen ſie wohl ahnte— als ſie aber der ſchoͤnen Ausſichten erwaͤhnte, die Siegmund Auguſts Großmuth und ſeiner Gemahlin Fuͤr⸗ ſprache ihr eroͤffnet, daß ihres Hauſes verdun⸗ kelter Glanz wieder erneuert werden ſolle, und ſie ſich freue, dem Jugendfreund und Verlobten nicht allein ein Herz voll Treue, ſondern auch Reichthum und Ehre zuzubringen, da unterbra⸗ chen Hippolyts Zweifel die feurige Rede Hele⸗ na's. Ihn hatte nicht wie das Fraͤulein, das Vorurtheil des Kindes fuͤr die Mutter geblen⸗