Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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er vor ihn trat, taͤuſchten den Waſil, welchem der Himmel nebſßt andern fuͤrſtlichen Gaben, auch den Scharfſinn verſagt hatte. Er furchtete, durch den Unglimpf, welchen er einem Legaten ange⸗ than, alle Fuͤrſten der katholiſchen Chriſtenheit, und vornehmlich den Kaiſer zu entruͤſten, darum ließ er ihn ſorgfaͤltig heilen, und ſandte ihn, mit reichen Geſchenken begabt, nach Polen zuruͤck. Als er nun zum Koͤnig kam, bat er ihn, er moͤge ihm verzeihen, daß er zu ſpaͤt gekommen, um ſein Gewerbe zu verrichten; ſchwieg aber von dem was ex erlitten. Der alte Koͤnig jedoch, der deß ſchon Kunde hatte, umarmte den Drepka, und ermahnte ihn, nach Sieradz zu gehn, wo er ihn ernannt zum Staroſt, und ſein uͤbrig Le⸗ ben hinzubringen im Wohlſtand und der Ruhe, welche er ſo wohl erworben. Auch lebt er noch, der ehrenwerthe Alte, und Ihr werdet ihn un⸗ fehlbar antreffen auf dem Reichstage zu Piotr⸗ kow. Wohl moͤget Ihr ihn immer freundlich be⸗ gruͤßen, lieber Herr Lacki; denn des Staroſten von Sieradz Bericht von Eurem Thun an je⸗ nem Tage im Gerichtsſaale zu Moskau, hat Euch wahrlich keinen Schaden gethan bei des hoͤchſtſe⸗ ligen Königs Majeſtaͤt.“