ſehen, der, ein zweiter Zopyr, ſich bewieſen hat, als einen Helden der Treue.— Es hatte ihn der Koͤnig, welchem keine Nachricht gekom⸗ men war von der Haft des Michgel Glinski, an denſelben geſendet mit Auftraͤgen. In Smolensk ſchon erfuhr er das Schickſal des Fuͤrſten, und der unerſchrockene Mann beſchloß, ihm nach Moskau zu folgen, ob es ihm da nicht gelaͤnge, ihn zu ſehen. Sein Vorhaben mißgluͤckte, ob er gleich auf den ſonderbaren und kuͤhnen Ein⸗ fall gekommen war, ſich zu verkleiden gleich ei⸗ nem Praͤlaten der roͤmiſchen Kirche, und ſich aus⸗ zugeben fuͤr Piſo den Legaten, deſſen Ankunft in Moekau verkuͤndet worden. Seine Standhaf⸗ tigkeit in den Martern, und die Vorwuͤrfe und Drohungen mit denen er den Car uͤberhaͤufte, als
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(Necandi) d. j. folche die man todtſchlagen muß: und man leitet dieſe Benennung vom Bannfluch des Papſtes her, welcher dieſen Boguslaw darum getroffen, daß er ſich die Eigenſchaften eines Prie⸗ ſters angemaßt, aber auf Vorbitten des Königs auf⸗ gehoben worden ſein ſoll, unter der Bedingung, daß er dieſen Namen führe. Andre aber meinen, dieſer Zuname komme von einem andern Trepka her, welcher mit Boleslav dem Kühnen(ten Mai 1079) den heiligen Stanislaus erſchlug⸗


