Teil eines Werkes 
2. Band, Hippolyt Boratynski : 2. Theil (1825)
Entstehung
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„ Mein allergnaͤdigſter Herr der Wafil Jwanowicz will, daß Ihr vor ihm erſcheint, Herr Biſchof von Ptolemals. Gehet alſo hin, und ſehet zu, ob Eure Augen ſchauen mogen in die Sonne der Gerechtigkeit.“—„Meine Augen,“ ſagte dar⸗ auf der Fremde:„ ſind des Anblicks gewohnt ei⸗ nes groͤßern Herrn, und nicht an mir iſt es, ſie niederzuſchlagen, wenn ich vor dem Wafil Jwa⸗ nowicz ſtehe, oder einem ſeiner Sklaven.“— Als er ſo geendet, ſchritt er hinaus, geſtutzt auf einige von der Wacht, welche ihn geleitete. Ich aber ging zuruͤck in meinen Kerker, und nimmer hab ich ihn wieder erblickt. Auch bin ich ungewiß worden, ob es der Trepka war, wel⸗ chen ich geſehen, oder in der That ein roͤmiſcher Prieſter, fur welchen er zu Moskau ſpaͤter im⸗ mer gegolten.“—

„Eure Augen haben Euch nicht getaͤuſcht,“ unterbrach Johannes Tarnowski den Erzaͤhler: „es war Boguslaw Trepka,*) welchen Ihr ge⸗

*) Dieſer Lrepka gehört zu den Vorfahren des Ver⸗ faſſers. Das Geſchlecht dieſes Namens, hat noch ietzt ſeine Güter meiſt in der Gegend von Sieradz. Es führt den ſonderbaren Zunamen Nekanda,

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