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maligen Hofmarſchalls des Großfurſtenthums Lit⸗ tauen in Gnaden auf⸗ und anzunehmen, und ſo er ablaſſe alsbald von dem verbrecheriſchen Bund mit den Feinden des Vaterlands, und den Eid der Treue ſeinem rechtmaͤßigen Konige und Groß⸗ furſten werde erneuern, auch ſich in Perſon nie⸗ der werfen an den Stufen des Thrones, ſlehend um Gnade, der Koͤnig ihm und allen ſeinen An⸗ haͤngern und Mitſchuldigen des Hochverraths und Mordes des Großmarſchalls Johannes Zabrzezinski, ſichres Geleit verſpreche, und Amneſtie des Ge⸗ ſchehenen, ſo ſie ſich in Zukunft der königlichen Gnade wuͤrdiger bewieſen, denn bisher. Phne ein Wort zu ſprechen hatte Michael Glinski die Vorleſung des Kanzlers angehoͤrt, nur einen gluͤhenden Blick ſchoß er auf den ſchaͤndlichen un⸗ glaͤubigen, der frech und unbekuͤmmert da ftand, und einen zweiten auf ſeinen Bruder den Waſll, welcher ſich abwandte, verlegen die Haͤnde rei— bend. Da fuhr der Kanzler fort, nach einem Blick auf den Car, welcher da ſtand, bebend vor Wuth und Ingrimm; Ihr ſchweiget?— Doch was bedarf es weitern Zeugniſſes? Seine Hoheit und wir alle kennen dieſen verkappten Verraͤther als Euern Diener und Vertranten, der


