Teil eines Werkes 
1. Band, Hippolyt Boratynski : 1. Theil (1825)
Entstehung
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Herr Glinski ſeinem Fußvolk, ſich zu lagern im Gebuͤſch bis zum Morgen, die Reiter aber hieß er abſitzen, ihre Pferde zuſammen koppeln und an den Fluß gehen, damit ſie feſte Stellen ſuch⸗ ten zum Uebergang. Seitwaͤrts dicht am Waſſer glaͤnzte ein Lichtlein, da bat er mich, hinzuſehen ob es ein Wirthshaus ſey, waͤhrend er gehe zur Beſichtigung der Poſten, und befahl dem Tuͤrken Haſſan mit mir zu gehen und noch einigen Leu⸗ ten, daß ſie den Wirth heraus wuͤrfen aus ſeiner Stube, und uns etwas zurichteten, weil wir dableiben wuͤrden bis zur erſten Stunde nach Mitternacht. Da ich vor das Haus kam, ſahe ich einen Wagen ſtehen mit drei Pferden, ein Diener ritt eben mit dem Vierten davon, der Fuhrmann war eingeſchlafen. Alſo trat ich in die Stube, und gewahrte daſelbſt beim Schein der Heerdflamme zwei Frauenzimmer, die eine bekleidet mit koͤſtlichem Zobelpelzwerk ſchien die Gebieterin zu ſeyn, die andere aber die Bediente. Indem ich auf ſie begruͤßend zuſchritt, ward ich beſtuͤrzt und verwirrt, denn ich erkannte Annen, die Tochter des Waſil Jorgasz, welcher ich fruͤher ſehr geneigt geweſen, und die das Gold des Großmarſchalls meinen Antraͤgen vor⸗