Euch im Namen des Koͤnigs!— Da gebot der Unterwojewode in der Verlegenheit, und um doch etwas zu thun, daß man greife den elenden Ju⸗ den, der aber lief hin zum Fuͤrſten Glinski, und klammerte ſich zeterſchreiend an ſeinen Stiefel. Da ſprach der Herr Zabrzezinski alſo weiter: So ſeyd Ihr es denn, Herr Glinski, der hier wie⸗ der die Ruhe ſiöret in der Hauptſtadt, und Euch nicht entbloͤdet, fremdes Beſitzthum anzutaſten? 1 —„Das Pferd iſt mein,“ erwiederte der mit unterdruͤckten Grimm,„und Euerem Knecht hab ich gethan, wie ich ebenfalls thun wuͤrde dem Herrn.“—„Das Pferd iſt alſo Ener?“ ge⸗ genredete der Großmarſchall mit verachtendem Ton:„Nein, fuͤrwahr, ſo ſchlimm ſoll es dem guten Roß nicht werden, daß es Euch truͤge auf den Wegen die Ihr wandelt. Auch ich will es nicht, denn Ihr habt darum gefeilſcht!“ Dieß ſprechend, zog er ein Piſtol aus dem Halfter des Sattels, und die Kugel zerſchmetterte des Noſſes Kopf. Einen ungeheuern Satz that das edle Thier vorwaͤrts, dann uͤberſchlug es ſich und ſtarb⸗ Der Jude aber ſtieß ein Geheul der Verzweiflung aus, und warf ſich auf das Pferd. Da ſchleu⸗ derte der Herr Zabrzezinski einen Beutel mit
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