Teil eines Werkes 
1. Band, Hippolyt Boratynski : 1. Theil (1825)
Entstehung
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ziehe in ſeine Hauptſtadt, ohne ziemlichen Co⸗ mitat, und es ruͤhrte mich ihr edelmuͤthiges Ver⸗ traun, denn es konnte ihr nicht unbekannt ſeyn, was ich auf dem Reichtag zu Warſchau geſpro⸗ chen, ſprechen muͤſſen, mein Bruder, und ich mochte ihr den Ritterdienſt nicht weigern. Nimm Du ihn nun auf Dich— ſieh— ſo man⸗ ches, das Du nicht kenneſt, vergoͤnnet mir nicht in Krakow einzuziehen mit Barbaren Radziwil⸗ Dir ſtehet es aber wohl an, und ſo hab' ich Dich beſtimmt zu ihrem Geleitsmann— Miß⸗ traueſt Du mir?— frug er bewegt, indem er die Hand des verlegen ihn anſchauenden Juͤnglings ergriff.— Bin ich nicht Piotr Dein Bruder? und ſo ich Arges im Schilde fuͤhrte, wuͤrde ich es auf Deine Schultern laden, Sohn meines ehrenwerthen Vaters?— Vielleicht hat Dich das Schickſal beſtimmt den Knoten freundlich zu löͤſen, den das Verhaͤngniß geſchuͤrtzt, und den Tag herbeizufuͤhren, an dem ſich das Gebot der eiſernen Pflicht vereinen darf mit der ſanf⸗

tern Stimme der Menſchlichkeit— Auf, zeige denn den Damen, daß man auch zu Samborz und

Kamieniee ritterliche Courtoiſie kennet— ſetzte ar laͤchelnd hinzu— denn eben verkuͤndete das