Teil eines Werkes 
1. Band, Hippolyt Boratynski : 1. Theil (1825)
Entstehung
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fuͤhret, ſo taugt es doch nicht fuͤr des Juͤnglings unentweihtes Auge— Sieh, fuhr er fort, indem er gewaltſam ſeine verduͤſterte Miene aufzuheitern verſuchte, ich habe Dir ein Amt zugedacht, den erſten Ritterdienſt beim Eintritt in die Welt, ein angenehmes Amt, aber auch ein gefaͤhrliches— Doch Du biſt ja ein Boratynski— In wenig Augenblicken treffen mehrere Damen allhier ein— Eine iſt unter ihnen, fuͤgte er zoͤgernd hinzu— Eine, die ich nicht zu nennen weiß, weil ich ſie noch nicht nennen darf— wie ich es wuͤnſchte— es iſt— ja— es iſt— Barbara, die Wittwe des Stanislaw Albrechtowicz Gaſtold, des Wojewoden von Troki.— Die Koͤntgin? frug der Juͤngling er⸗ ſtaunt— Die Gemahlin Siegmund Auguſts Ja⸗ giello— entgegnete jener mit ſcharfem Tone; dann fuhr er, die Augen zu Boden hettend fort— ich traf mit ihr zuſammen auf der Reiſe zu Opoczuo. Sie war allein mit ihren Frauen und ihrer Die⸗ nerſchaft, von den Littauiſchen, doch nicht ein Herr aus den Landen der Krone war bei ihr, denn ſeit der Koͤnig ſich wegbegeben von War⸗ ſchau, hatten ſie alle, alle verlaſſen. Da bat ſie mich um meine Geleitſchaft, weil es ſich doch nicht zieme, daß die Gemahlin des Koͤnigs ein⸗