Teil eines Werkes 
1. Band, Hippolyt Boratynski : 1. Theil (1825)
Entstehung
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— 66— mit dem feindlichen Verhaͤltniß? Ach, Bruder Petrus, auch ich fange an zu ahnen, daß es in der Welt anders ſey, als ich gewaͤhnt— und ſieh, beim erſten Schritt ſchon tritt mir ein et⸗ was entgegen, das mich beduͤnken will, wie ein dunkles unheimliches Naͤthſel, und indem ich da⸗ vor ſtehe zagend und zweifelnd, trittſt Du zu mir, mein Bruder und vaͤterlicher Freund, und ich mag mich an Dich halten, in der erſten Ungewißheit meines Lebens.—

Ein Raͤthſel ſagſt Du?— ſprach der Andere, o ich fuͤrchte Du wirſt deren noch viel begegnen. Sprich Hippolyt, und ſo ich es vermag, will ich Dir helfen die Aufloͤſung ſuchen.— Hier iſt es in meiner Hand, antwortete darauf der juͤngere Boratynski, indem er auf das Blatt zeigte, das er immer noch hielt— Du weißt, fuhr er drauf mit niedergeſchlagenen Augen und erroͤthenden Wangen fort— oder weißt Du noch nicht, daß die Prinzeſſin von Mazowien hier durchgereiſet iſt, nach der Hauptſtadt, Frau Anna Odrowon⸗ zowa?— Die Frau von Podolien? fuhr jener auf— das iſt ſchlimm, ſehr ſchlimm! Haſt Du ſie geſehen?— Geſehen habe ich ſie, doch geſprochen nur wenige Worte mit Helenen, denn