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und verehrt von den Geringen, ſehe ich den Bru⸗ der und weiſen Freund— den Marſchall ſehe ich in Dir des kuͤnftigen Reichstages, den Erſten un⸗ ter den Stellvertretern der Ritterſchaft, die das Wohl berathen ſollen aller ihrer Mitbuͤrger— G das iſt ein ſchoͤnes, ein gar ehrenvolles Amt, und daͤucht es mich weit vorzuziehen den Gaben des Gluͤcks und der Hofgunſt.— Man ſagt ſo, ver⸗ ſetzte der Herr von Samborz, indem eine leichte Wolke ſeine Stirn umzog, freuet es Dich ſo ſehr mein Hippolyt?— O, wie beneid ich Dir den freien Sinn unbefangener Jugend, die nur die Lichter ſiehet in dem Gemaͤlde der Zukunft!— Doch, es iſt mir ehrenvoll, das Vertrauen der Herrn und Bruͤder, und ich will es verdienen, ſetzte er mit einem leiſen Seufzer hinzu— ſollte es mir auch viel, viel koſten.— Wohl begreife ich— ſprach darauf der Juͤngere mit einiger Ver⸗ wunderung, wie der unbeſtochne Sinn des er⸗ fahrnen Kriegers und Staatsmannes manches anders betrachten mag, als der junge Menſch, dem die Sache nur eben das iſt, was ſie heißt, doch ſagteſt Du mir nicht oft ſelbſt, daß im Felde und der Nathsverſammlung, und im Leben uͤber⸗ haupt der Mann ſich allein bewaͤhre im Kampfe 5


