chen Knaben war ein bluͤhender kraͤftiger Juͤng⸗ ling geworden; zweifelnd ſtanden ſich beide gegen uͤber. Da begann Peter Boratynski mit unge⸗ wiſſem Tone: Seyd Ihr es, biſt Du es Bru⸗ der?— Und als Hippolyt die Stimme hoͤrte, ging in ſeiner Seele die Sonne ſeiner erſten Ju⸗ gend auf, er oͤffnete die Arme und rief jauch⸗ zend— Ja wohl bin ich Hippolyt, und Du biſt mein Bruder Petrus!— Da zog ihn der Aeltere an ſein Herz, und hielt ihn lange und ſchaute ihn an, und ſprach: Wie biſt Du doch ſo tuͤchtig worden, und ein bildſchoͤner Geſell, ſeit ich Dich nicht geſehn, und des ſeligen Vaters Zuͤge ſinde ich wieder auf Deinem Angeſicht, und die Merk⸗ zeichen unſres Hauſes, deß wuͤrdigen Sproͤßling ich begruͤſſe in Dir!— Auf Dir, auf Dir, mein ehrenwerther Bruder und Herr; erwiederte Hip⸗ polyt— ruhet die Wuͤrde und der Glanz unſres alten Geſchlechtes.— Nur um Nachſicht bittet Dich der Juͤngling, der erſt drauf ſinnet zu thun, wie Du ſchon laͤngſt gethan, und der Dich be⸗ trachtet wie einen kraͤftigen Beſchuͤtzer, den der Himmel ihm entgegen gefuͤhrt, bei dem Eintritt in die fremde unbekannte Welt. Und velcher Beſchuͤtzer! geachtet von den Erſten im Reich
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