da der Kurfürſt auf ſeiner gxiehtt beharrete, nahm ſie ihre Zuflucht zu andern Waffen. Sie öffnete jenes Käſtchen von Cedernholz,
nahm das Armband heraus und zeigte ihrem Sohne
die blutigen Namenzüge und das Geflecht von Haaren, ihn des Breitern belehrend, wie daſſelbe, ein verruchter Talisman, ſei verfertigt in der Werkſtatt des Teufels, oder mindeſtens eingeſeg⸗ net durch ihn. Sodann erklärte ſie, welchen Ge⸗ brauch man von ſolchen Dingen mache in ſchnö⸗ der Gottloſigkeit; ſie führte als Beweis an, wie der verſtorbene Kurfürſt nicht von dem Leichnam gelaſſen, ſo lange dies Band ſich an demſelben befunden in heilloſer Verblendung, dieſe aber, als es weggenommen, alsbald gewichen, alſo daß er den Gegenſtand, welcher ihn eben noch ſo lieblich bedünket, ſtracks erkannt habe für das, was er war, für einen ſcheußlichen Raub der Verwe⸗ ſung. Drauf meinte ſie, leider ſei der hölliſche Zauber damit nicht gänzlich gelöſet worden; denn vermittelſt deſſelben habe die Todte den ſeligen Herrn nachgeholet in beſtimmter Friſt, und be⸗ ſchloß ihre Rede, der Gerüchte erwähnend, welche ſchon längſt umhergelaufen ſeien, als treibe die Neidſchütz vermaledeietes Hexenwerk mit Hülfe
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