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er ſich gleichermaßen bewieſen ſeit ſeinem Retour aus der Fremde, da die Protection des Prinzen ihn übermüthig gemacht, und Ihro Durchlauch⸗ tigkeit, welche, wie ich erfahren, den Genann⸗ ten zum Kammerherrn zu erheben geruhet, wird die Zukunft des weitern belehren, was er ſich unter bemeldeter Protection noch Alles unterfan⸗ gen wird. Aber auch Madame de Rochlitz iſt geblieben, wie ſie war; auch heutigen Tages wird ſie fremde Schuld ohne murmure ſich aufbürden, ſie wird Thränen verſchlucken und ihren Kummer verbergen unter heiterm Antlitz, und drückten ſie ihr auch das Herz ab, in welchem ſie lediglich das Wohl Anderer träget, nicht das ſelbſteigene.—
Etwas beunruhigt durch die lange Rede, in welcher die ſchlaue Matrone drei, dem Leſer in die Augen ſpringende, Zwecke zugleich verfolgte, fiel der Kurfürſt ein: Aber, Madame, ich ver⸗ ſichere, daß Katharina, wie ich bereits geſaget, mir vertrauend, ſich mit der Gelaſſenheit einer reinen Seele in das Unvermeidliche füget.
In das Unvermeidliche? Wer möchte ſich auch in das Unvermeidliche nicht fügen? bemerkte die Dame in der frühern Weiſe. Das iſt ein großes und allmächtiges Wort, welches wohl ei⸗


