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beklagen, wenn Anderes ihm nicht zu Heil wird?2 und hab' ich mich je beklagt gegen Euch? Die Mutter, fuhr ſie nach einigen Zaudern fort, die Mutter, mein theurer Herr und Kurfürſt, mei⸗ net es wohl gut mit mir nach ihrer Weiſe, ſie iſt auch eine verſtändige und ſtaatskluge Frau, und da Ihr ſo gnädig ſeid, ſie anzuhören, mag ſie Euch beiräthig ſein in manchen Dingen; aber wie es zwiſchen Euch ſtehet und mir, davon begreift ſie nichts, das begreift Niemand, auch die Mut⸗ ter nicht. Wollet denn, was dieſes anbelangt, allein auf mich vertrauen und mein Herz; was ich geſagt, iſt deſſen wahrhaftige Meinung, und kein Falſch darinnen noch Verheimlichung.
Der Kurfürſt ergriff ihre beiden Hände, welche ſie betheurend gefaltet hatte, und rief: Und ſo wollet Ihr mich abmahnen, Euch den Erſatz zu leiſten, der Euch gebührt, Euch deſſen würdiger zeigend als je? Zur Pflicht machet Ihr mir viel⸗ mehr, was bisher nur mein Wunſch geweſen, Euch an den Platz zu ſtellen, der nicht Euch, den mein Lieb ehren wird, und dem Sachſen⸗ lande zu zeigen, daß, wenn auch nicht im Pur⸗ pur geboren gleich mancher Andern, es mehr ver⸗ dient, ihn zu tragen, als Jene. Zweifelſt Du denn an


