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geriſſen vom Augenblicke, gegen Katharinen über die⸗ ſen Gegenſtand ſo deutlich ſprach, und ſie konnte ſich der Freude darüber nicht erwehren.— Dank! rief ſie, Dank Euch für dieſes Wort, das mich in mei⸗ nen Augen ſo hoch ſtellt, als deſſen Erfüllung mich hoch ſtellen würde in den Augen der Welt! Laſſet jedoch ab, nach dieſer Hoffnung zu ſtreben, nimmer wird ſie gelingen, und der Verſuch würde mir zur Laſt gelegt werden, und den Haß ver⸗ mehren, der mich umgiebt.
Und warum ſoll es nicht gelingen, wenn ich es will? fragte der Kurfürſt wiederum mit Stolz. Warum aber auch ſeid Ihr nicht aufrichtig gegen mich, Katharina? Warum verläugnet Ihr mir gegenüber den Wunſch, der ſo natürlich und auch der meinige iſt? Beſtätigen die Spuren der Thrä⸗ nen, die ich ſo oft in Euren Augen wahrnehme, die Seufzer, die Ihr vor mir verbergen wollet, nicht die Worte Eurer Mutter; fühle ich nicht, was Eurem Glücke fehlet, was demſelben fehlen muß? Warum verſchmähet Ihr es, wenn ich es Euch biete?2
BGlück? antwortete das Fräulein kopfſchüt⸗ telnd. Wer ſein Alles dahin gab für ſein einzi⸗ ges Glück, für das Höchſte, darf der ſich auch


