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muß ich tragen in ſtiller Unterwerfung, doch Nie⸗ mand von den andern hab' ich gekränkt, und ihr Widerwille wird der Beſtrebung weichen, ihre Gunſt zu gewinnen. Eine neue Feindinn ſoll mir erwachſen in Eurer Durchlauchten Schwä⸗ gerinn? Und warum ſollte ſie meine Feindinn ſein? Meine Freude über ihren Eintritt in dies Haus bürgt dafür, daß ich die ihrige nicht ſei, und mein ferneres Thun wird ihr den traurigen Irrthum benehmen, ihr und dem Prinzen, ih⸗ rem Gemahl.—
Wahrlich, rief Johann Georg, wahrlich, über ein kleines noch, und Ihr ſollet keine Geg⸗ nerinnen mehr zu fürchten haben und keine Geg⸗ ner! Ich bin der Herr, und es komme wie es wolle, noch ſtehet es in meiner Macht, Euch ſo hoch zu ſtellen, daß Mißgunſt und Böswilligkeit, wenn Eure Güte ſie nicht vertreiben mag aus den verhärteten Herzen, ſich wenigſtens verber⸗ gen ſollen in einſamer Kammer, damit mein gorn ſie nicht treffe! Geduld noch eine kleine Weile, mein theuerſtes Lieb; was die Gräfinn von Rochlitz treffen kann, bleibt S gegen die Kurfürſtinn von Sachſen!—
Es war das erſte Mal, daß der Regent, hin⸗


