Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 2. Band (1832)
Entstehung
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hut Ihres Amanten als in ſeine langoureuſen Augen, ſo konnte längſt alles gethan ſein; der Prinz hätte, unverehlicht, wie er abgereiſt, zu⸗ rückgekommen, nolens volens vor der regierenden Frau ſich gebeugt, und Alles ſtände gut für jetzt, und beſſer noch für die Zukunft, wovon freilich jetunder ſogar die apparence verſchwunden.

Nicht mit Unwillen, wie ſonſt, ſondern mit trübem, beinahe mit leidigem Lächeln hörte Ka⸗ tharina dieſe Anſpielung auf ſeltſame, nun un⸗ erfüllbare Pläne, und verſetzte: Das eben iſt mir das Erfreulichſte an dem, was ſich begeben, daß auch in der Frau Mutter Augen gewiſſe Dinge eine Wahrſcheinlichkeit verloren, die ſie weder für mich hatten, noch für irgend Jemand, und dies unſtreitig das Letztemal iſt, daß ihrer er⸗ wähnt wird.

Madame ſpricht ja recht weiſe, fiel die auf⸗ gebrachte Gräfinn ein, und in doctorirendem Tone, und ſo reſolut, als hätte Sie Ihre Sachen recht perfect gemacht; aber gebe Sie Acht, Sie wird es regrettiren. Das Kleeblatt der barmherzigen Schweſtern iſt nun voll, und ſie werden ſiegen und beten, bis ſie uns aus dem Schloſſe hinaus geſungen und gebetet haben, oder wohl gar aus