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dem Lande, und da mag ſie denn in irgend ei⸗ nem Stift meinethalben gleichermaßen beten und ſingen, und Reu und Leid machen über eine beſ⸗ ſere Zeit, welche Sie unverantwortlicherweiſe pro⸗ digniret.
Katharina verſetzte mit Ruhe: Das beſorge ich mit nichten. Gleichwie ich nimmer allzu⸗ viel gehofft, ſo fürchte ich auch nicht allzuviel; denn ich vertraue dem Herzen Johann Georgs. Ihr ſelbſt, Madame, habt mein Schickſal in Seine Hände gelegt, laſſet Ihn denn hinführo walten über daſſelbe, und es wird vielleicht nicht ſo glänzend ſein, als Ihr es wünſchtet, doch nicht bar an dem Glück, das mir beſchieden iſt auf Er⸗ den, und auf welches mir noch ein Recht zuſte⸗ het. Und ſollte es ſich treffen, daß Er mich entlaſſen müſſte in die Einſamkeit, nicht verſto⸗ ßen wird Er mich wie Abraham die Hagar ver⸗ ſtieß, und zwar mit blutendem Herzen werde ich gehen, doch nicht mit gebrochenem; denn das Seine wird mir verbleiben, das einzige Gut, deß ich jemals begehret.
Admirable modestie! rief mit zornigem La⸗ chen die Frau von Neidſchütz. Doch ich werde Sorge tragen, daß ſolche indigne sentimens ohne


