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pfangen. Vor der Hand aber iſt es nicht der Fall, und ſo wäre dieſer Kavalier um ſo mehr ein paſſables Werkzeug, als er angeſpornet wird durch ſeine rancune gegen die Brandenburgiſchen Höfe in Franken, von denen er ein Mal, ich weiß nicht wie, und iſt mir auch egal, disguſti⸗ ret worden. Demnach habe für tauglich erachtet, dem erſten Motiv annoch ein zweites beizugeſellen, das der Ambition, als von welcher Monsieur de Seckendorf gleichſam verzehret wird. Das Reichs⸗ vikariat— hob ſie, unzufrieden mit der geringen Aufmerkſamkeit Katharinens, welche ihr wortlos gegenüber ſaß, die Fortſetzung einer Darſtellung an, in welcher ſie ſich in Auseinanderſetzung ih⸗ rer Staats- und Weltklugheit behagte— das Reichsvikariat, deſſen Ehre dem zufällt, welcher dieſelbe mit der ſchweigſamen Frau Tochter thei— len wird, iſt nicht fern; denn der Kaiſer befin⸗ det ſich in vorgerücktem Alter. Solche Würde aber, von der ich Ihr einige Connoiſſance zu er⸗ werben rathe, wie von andern Dingen, welche einer künftigen Fürſtinn zu ignoriren übel anſtehet, giebt Kurſachſen und der Pfalz bei Rhein ein ziem⸗ lich ascendant über die geringern Stände und die Ritterſchaft. So mag denn die Perſpective, welche


