Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 2. Band (1832)
Entstehung
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ich dem Obriſtwachtmeiſter eröffnet habe auf Avan⸗ cement bei der Reichsarmee und dereinſtige Er⸗ hebung in den Grafenſtand um ſo ergötzlicher ſein, als er ſolches eher von der Dankbarkeit unſers Herrn verhoffen kann, als von der Gnade des Wiener Hofes, welcher er als Lutheraner ſich nicht ſehr zu getröſten hat, wiewohl er dort eine Art von Influenz erworben durch ſein ſcharfes Ingenium und gute Manieren. Ich möchte, fügte ſie im Tone einer Prophetinn hinzu, die⸗ ſem Edelmann eine raſche carrière weiſſagen, doch nicht allerwege ein glücklich Ende; denn ſo ich ihn recht judicire, iſt er unſtäten und extravagan⸗ ten Sinnes, welcher leicht vernichten kann, was ſeine ſonſtigen Qualitäten zuwege gebracht. Dies iſt allewege nicht unſere affaire; er ſehe ſelber danach, daß er ſtehen bleibe, wenn er nur zur Zeit bewerkſtelligt, was uns conveniret. Im⸗ mer aber iſt er ein ander Subject, als Manche allhier, von denen ich den Vitzthum exceptire, der aber auch ſonſt nicht viel tauget, und, ſo Gott will, nicht weit kommen ſoll auf dem Wege, den er erwählt. Dieſer Monsieur de Beichling au contraire iſt, um franchement zu ſprechen, obſchon zu allerhand zu gebrauchen, weder mit