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Höchſtdieſelben, daß ich ausziehe in die Verban⸗ nung, von einem Orte, wo meine Gegenwart Ihr läſtig und mir ſelbſt drückend ſein würde. Möge Kurſachſen meiner noch lange entbehren können, und alle Schatten verſchwinden, welche Dero Glück verfinſtert!— Ich billige die Wahl Ihrer Liebden— verſetzte der Kurfürſt, ſich matt erhebend— und ertheile Deroſelben Urlaub zur Reiſe. Doch ſoll der Herr dieſelbe nicht an⸗ treten, gleich einem Verbannten, ſondern als ein ſächſiſcher Prinz; daß ſolches geſchehe, wird meine Sorge ſein, wie ehebevor. Wie Gott will, ſo geſchehe es, und vielleicht ſehen wir uns wieder, ehe wir meinen.—— Tief verbeugte ſich der Prinz, und ſchied darauf, das Geſicht verhüllend, aus dem Zimmer. Johann Georg ging ihm einige Schritte nach, und rief ihm ein— Lebewohl, Bruder Auguſt— zu, aber der Ton der erſtickten Stimme erreichte den ſchnell Hinwegeilenden nicht.
Als einem fränkiſchen Kavalier— ſprach ei⸗ nige Monate ſpäter die Gräfinn von Neidſchütz zu dem Freiherrn von Seckendorf— welcher als Obriſtwachtmeiſter und bei der kaiſerlichen Ge⸗ ſandtſchaft in Dresden angeſtellt, die glänzende,


