Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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dies Haus verlaſſen, deſſen Frau ich bin vor Gott und der Welt, und ſollte ich auch nimmer von dieſem Lager aufſteigen, das meine Zähren ſo oft benetzt haben, ausgepreßt durch Eure Bar⸗ barei und Perfidie. Weder die Kurfürſtinn Mutter noch ich werden den Kampfplatz meiden, auf dem uns der Wille des Himmels berief; wie ſeine Heerſchaaren werden wir ſtreiten gegen die Argliſt der Hölle, und ſo wir auch unterliegen, werden unſere Stimmen aus dieſer ſtillen Kam⸗ mer hervor, durch ganz Deutſchland dringend, um Rache ſchreien gegen die Verworfenen, die Euch bethört, gegen die ſcheußliche Unholdinn und die Elende, die es wagt, ſich an die Stelle ih⸗ rer Fürſtinn zu drängen, und die Gerechtigkeit wird ſiegen, und hohnlachend wird man ſie auf dem Wege verfolgen, den das Verbrechen ſie führt, zu verdienter Schmach!—

Hoffet wenigſtens nicht, ſelbſt davon Zeuge zu ſein,— kreiſchte ihr der Kurfürſt zu.— Eher werdet Ihr des Weges gehen, den Eure Halsſtarrigkeit Euch bereitet. Gehorchet dem Befehl deſſen, der noch Herr iſt in dieſem Lande und über Euch.—

Er trat hier auf das Bett zu mit